Postdienstleistungen EU-konform ausschreiben und vergeben – am 06./07.10.2014 in Berlin

Veröffentlicht Veröffentlicht in Veranstaltungen

Seit der Liberalisierung des Postmarktes sind die öffentlichen Verwaltungen zur Ausschreibung von Postdienstleistungen nach den Bestimmungen des Vergaberechts verpflichtet. Dies stellt die Poststellen vor neue Aufgaben. Für die Fachleute der Vergabestelle wird ein Rechtsanwalt und Experte für die Ausschreibung von Postdienstleistungen in zwei Einheiten die Anforderungen an ein rechtssicheres Verfahren sowie die aktuelle Rechtsprechung, Fallstricke […]

Ausschreibung von Gebäude- und Glasreinigungsleistungen – 01.10.2014 in Stuttgart

Veröffentlicht Veröffentlicht in Veranstaltungen

Am 01.10.2014 veranstalten wir in Stuttgart gemeinsam mit der IHK Region Stuttgart ein Seminar mit dem Titel: „Saubere Vergabeverfahren – Die Ausschreibung von Gebäude- und Glasreinigungsleistungen“ Bundesweit müssen täglich unzählige Schulen, Kliniken, Sporthallen, Museen und sonstige Behörden- und Dienstgebäude der öffentlichen Verwaltung gereinigt werden. Die wirtschaftliche Bedeutung spiegelt sich in der Anzahl gerichtlicher Streitigkeiten wider: […]

Vergaberecht in der Gebäudereinigung – Reinigungs Markt Ausgabe 6-2014

Veröffentlicht Veröffentlicht in Vergaberecht, Veröffentlichungen

Schwebend unwirksame Verträge unbegrenzt angreifbar Nach § 101 b Abs. 2 GWB kann ein Bieter die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages nur bis zu 30 Tage nach Kenntnis des Verstoßes angreifen. Voraussetzung: Der Auftraggeber hat den Vertragsschluss im EU-Amtsblatt bekannt gemacht. Auch ohne Bekanntmachung gelten seit der GWB-Reform 2009 Ausschlussfristen. Ein Vertrag kann höchstens sechs Monate […]

Ungewöhnlich niedrige Angebote: Kein Ausschluss ohne Prüfung (VK Südbayern, 14.02.2014, Z3-3-3194-1-43-12/13)

Veröffentlicht Veröffentlicht in Rechtsprechung, Vergaberecht

Auftraggeber dürfen Angebote nicht als ungewöhnlich niedrig ausschließen, ohne Bietern zuvor die Gelegenheit zu geben, das Zustandekommen der Preise zu erklären. Ein automatischer Ausschluss bei Unterschreiten bestimmter Mindeststundenverrechnungssätze ist vergaberechtswidrig (VK Südbayern, 14.02.2014, Z3-3-3194-1-43-12/13).  Vermutlich taucht das Problem für öffentliche Auftraggeber nirgends so oft auf wie bei der Ausschreibung von Reinigungsleistungen: Das Angebot eines Bieters […]

Rügeobliegenheit auch bei Unterschwellenvergabe (LG Bielefeld, 27.02.2014, 1 O 23/14)

Veröffentlicht 2 KommentareVeröffentlicht in Rechtsprechung, Vergaberecht

Auch bei Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte müssen Rechtsverstöße unverzüglich gerügt werden. Der wesentliche Unterschied eines Vergabeverfahrens mit Auftragswert unterhalb des Schwellenwerts (bei Dienstleistungen derzeit Euro 207.000) ist, dass Bieter bei Verstößen nicht die Vergabenachprüfungsinstanzen anrufen können. Allerdings sind sie nicht schutzlos gestellt: Verstöße können im Eilrechtsschutz (Einstweilige Verfügung) vor den Zivilgerichten angegriffen werden. Das Gericht […]

Aktuelle Rechtsprechung und Gesetzgebung im Vergaberecht – REINIGUNG: Ungewöhnlich niedrige Angebote

Veröffentlicht Veröffentlicht in Vergaberecht, Veröffentlichungen

Preisprüfung muss transparent sein In dienstleistungsintensiven Branchen wie der Gebäudereinigung entfällt der größte Teil der Kosten auf das Personal. Häufig erhalten öffentliche Auftraggeber in Ausschreibungen für solche Leistungen ungewöhnlich niedrige Angebote. Die Vermutung liegt nah, dass der Bieter zu hohe Leistungswerte zugrunde legt oder den nicht geltenden Tariflohn zahlt. Insbesondere die Unterschreitung von Lohnuntergrenzen soll […]

Vergaberecht in der Gebäudereinigung – Reinigungs Markt Ausgabe 5-2014

Veröffentlicht Veröffentlicht in Vergaberecht, Veröffentlichungen

Preisprüfung muss transparent sein   Auftraggeber entscheiden nach eigenem Ermessen, wann ein Angebot ungewöhnlich niedrig ist. Eine feste Aufgreifschwelle für eine Preisprüfung gibt es nicht. Kommt es zu einer Preisprüfung, müssen Auftraggeber aber transparent vorgehen. Dies hat das OLG Düsseldorf (30.04.2014, VII-Verg 11/14) klargestellt und präzise Anforderungen aufgestellt, an die sich Auftraggeber bei einer Preisprüfung […]

Schwebend unwirksame Verträge unbegrenzt angreifbar (OLG Frankfurt, 30.01.2014, 11 Verg 15/13)

Veröffentlicht Veröffentlicht in Rechtsprechung, Vergaberecht

Nach § 101 b Abs. 2 GWB kann ein Bieter die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages nur bis zu 30 Tage nach Kenntnis des Verstoßes angreifen. Voraussetzung: Der Auftraggeber hat den Vertragsschluss im EU-Amtsblatt bekannt gemacht. Auch ohne Bekanntmachung gelten seit der GWB-Reform 2009 Ausschlussfristen. Ein Vertrag kann höchstens 6 Monate lang angegriffen werden. Danach hat […]

Androhung von Zwangsgeld gegen Auftraggeber nichtig (OLG Düsseldorf, 10.03.2014, VII-Verg 11/14)

Veröffentlicht Veröffentlicht in Rechtsprechung, Vergaberecht

In einem Nachprüfungsverfahren gegen eine Direktvergabe hat die Vergabekammer ein Zwangsgeld angedroht, falls der öffentliche Auftraggeber nicht umgehend ein förmliches Vergabeverfahren mit Bekanntmachung beginnt. Dagegen wehrte sich der öffentliche Auftraggeber mit einer sofortigen Beschwerde und bekam Recht.  Keine gesetzliche Grundlage Denn die Androhung ist gesetzlich nicht vorgesehen, weshalb der Beschluss einen besonders schwerwiegenden Fehler enthält. […]

Vergaberecht in der Gebäudereinigung – Reinigungs Markt Ausgabe 4-2014

Veröffentlicht Veröffentlicht in Vergaberecht, Veröffentlichungen

Nachbesserung von Eignungsnachweisen nicht erlaubt Auftraggeber müssen in der Auftragsbekanntmachung angeben, welche Anforderungen sie an die Eignung der Bieter stellen. Es reicht aber aus, wenn sie die genannten Eignungsnachweise erst in den Vergabeunterlagen konkret benennen. Solche Konkretisierungen können beispielsweise genauere Vorgaben dazu betreffen, wann Referenzaufträge mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar sind. Welche Erklärungen und Nachweise […]